
CEI (Centro de Educacion Infantil) Ciudad Expo ist eine Krippe beziehungsweise ein Kinderbildungszentrum.

Den Ursprung findet das Gebäude in der Politik, da dies früher das Rathaus war. Seit 1993 allerdings ist es das zweite zu Hause für viele kleine Kinder geworden. Denn diese Einrichtung arbeitet nach dem Motto: „Schätze jedes Kind als individuell und unwiederholbar, respektiere seine eigene Entwicklung und steigere die Kreativität“.
Das Kinderbildungszentrum hat seinen Standort in der Stadt Sevilla, in der Gemeinde Mairena del Aljarafe. Dieses Wohnviertel liegt in sehr ruhiger Lage und gehört zur oberen Mittelklasse, was bedeutet, dass dort wohlhabendere Menschen/Familien leben. 
Für diese Familien sind Kitaplätze reserviert, aber wenn es freie Plätze gibt, werden diese von Kindern aus Mairena besetzt.
Die Einrichtung ist privat, steht aber unter der Aufsicht des Bildungsministeriums.
Erwähnenswert ist auch, dass diese Einrichtung nach der Montessori Pädagogik arbeitet. Maria Montessori versuchte in ihrem pädagogischen Ansatz Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern Das Motto „Hilf mir es selbst zu tun!„beschreibt diesen Ansatz sehr gut. Das Kind steht an erster Stelle. Maria Montessori sah jedes Kind als Individuum – einzigartig und als respektable Persönlichkeit. Ihr Hauptziel lag darin, Kinder zu einer Selbstständigkeit und zu einem Selbstvertrauen zu erziehen.
Dieses Prinzip findet sich genau so in der Einrichtung wieder. Denn sie legt auch sehr viel Wert auf Selbstständigkeit, was sich sogar schon in der Klasse der 4 –9 Monate alten Babys wiederspiegelt, indem sie selber ihre Milchflasche beim Trinken halten sollen oder beim Mittagessen auch einen Löffel in die Hand bekommen, damit sie ein erstes Gefühl zum selbstständigen Essen erlangen. Außerdem haben sie das Ziel, den Sozialisierungsprozess der Kinder zu fördern, indem sie großen Wert auf Gleichberechtigung, Solidarität und Respekt legen.
Die Öffnungszeiten sind von 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr.
Betritt man die Einrichtung, so kommt man als erstes in den Flur, in dem sich rechts die Küche befindet. 
Hier wird das Frühstück und das Mittagessen immer frisch und individuell (zum Beispiel auf die Altersgruppe oder Allergien) zubereitet. Die Räume des Kinderbildungszentrums sind alle hell, mit reichlich Spielzeug ausgestattet und vielen Möglichkeiten, sich frei zu entfalten und seine Motorik zu stärken.
Auch besitzt die Einrichtung ein sehr großes Außengelände. 


Hier finden sich Orangenbäume, ein Gemüsebeet, ein großer Sandkasten, zwei kleine Häuschen, eine Rutsche und ein Labyrinth wieder. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, mit Fahrzeug zu fahren.
Insgesamt gibt es in der Einrichtung vier Klassen und somit vier verschiedene Altersgruppen.
Die jüngsten in der Einrichtung sind die Babys in einem Alter von aktuell 4-9 Monaten. Sie haben aktuell den Gruppennamen: „die Flamenquitos“. 
Danach kommt die Klasse der Einjährigen, welche sich „die Musiquitos“ nennt. 
Die dritte Klasse wird von den 1-2 jährigen besetzt, welche „den Namen der Erzieherin und die Trolls“ trägt.
Die letzte Klasse wird von den 2-3 jährigen besetzt und trägt den Namen „Pinta- Sueños“.
Insgesamt werden aktuell 52 Kinder von 0-3 Jahren in der Einrichtung betreut.
Mittag gegessen wird jeden Tag um halb eins, in diesem Raum, aber nur die dritte und vierte Klasse. 
Die Fachkräfte haben eine sechsjährige „Ausbildung“ hinter sich, welche den Schwerpunkt der frühkindlichen Bildung hat. Somit dürfen sie nur Kinder im Alter von 0-6 Jahren betreuen. Diese „Ausbildung“ bestand aus Praxis und einem Studium. Somit ist es also quasi keine „Ausbildung“. Denn in Spanien muss man den Beruf des „Erziehers“ studieren. Auch gibt es hier in Spanien die Berufsbezeichnung des „Erziehers“ nicht, sondern Pädagoge oder Kindertechniker.
Donnerstags von 16:00 bis 17:00 Uhr finden Dienstbesprechungen statt, in der aktuelle Anlässe oder Planungen besprochen werden.
Vor kurzem wurde ein Projekt zu der Farbe Gelb durchgeführt. 
Das waren Informationen über meine Einrichtung.
