
So meine lieben. Dies wird mein letzter Blogbeitrag sein.
Die Zeit in Sevilla war wie eine Achterbahnfahrt. Es gab Höhen und es gab tiefen, aber auch diese Fahrt ging einmal zu Ende.
Ich habe am meisten aus der Zeit in Sevilla gelernt, dass man das schätzen soll, was man zu Hause hat. Denn viele Sachen, welche für uns in Deutschland selbstverständlich sind, sind dort sehr wertvoll oder teuer für die Menschen.
Was ich zu meinen Eindrücken der Kultur Sevillas sagen kann ist, dass egal wie schlecht es Ihnen privat geht, sie nie ihre Lebensfreude verlieren. Die Menschen, die ich im Alltag kennengelernt habe, waren immer super lieb zu mir. Und wenn es auch nur der Busfahrer ist, welcher trotz begonnener Abfahrt nur für mich noch einmal anhält. Allgemein sind habe ich beobachtet, dass die Menschen dort sehr hilfsbereit sind, auch wenn sie sich nicht kennen. Täglich habe ich es im Bus erlebt, das älteren Frauen der Platz angeboten wird oder Frauen mit Kindern.
Auch das Nachtleben ist in Sevilla anders als in Deutschland. Wenn in meinem Dorf zum Beispiel alle gegen halb neun schlafen gehen, essen sie um diese Uhrzeit grade mal Abendbrot. Gegen halb zehn geht dort das Nachtleben richtig los und die Fußgängerzone ist voller als am Tag.
In Sevilla habe ich auch so gut wie an jeder Ecke talentierte Straßenmusiker gesehen.
Ich kann an dieser Stelle Sevilla echt nur weiterempfehlen, da die Stadt wunderschön ist und die Menschen dort total lieb.
Was ich für mich beruflich aus dieser Zeit für geschlossen habe ist, dass ich leider nicht für immer in meiner Einrichtung hätte arbeiten können, da ich mich mit der pädagogischen Arbeit nicht identifizieren kann. Dies liegt daran, dass meine Kollegen in manchen Situationen Methoden angewandt haben, die ich niemals ausüben würde. Da die Einrichtung einen strengen Tagesablauf hat, ist die Arbeit dort auch täglich sehr stressig.
Auch bin ich in dieser Zeit zum Entschluss gekommen, dass ich diesen Beruf nicht für immer ausüben möchte.
Aber ich kann es jedem nur weiterempfehlen, sich mal sein Berufsfeld in einem anderen Land anzuschauen.
Ich fand es total interessant, als ich mit den Kindern kommuniziert habe ohne ein Wort spanisch zu können. Außerdem ist es spannend zu sehen, welche Aktivitäten die Einrichtung durchführen oder welche Fernsehfigur bei den Kindern grade angesagt ist.
Letztendlich war es eine tolle Zeit, in der ich sehr viele Erfahrungen gesammelt habe. Die Zeit in Sevilla hat mich auf jeden Fall selbstständiger und selbstbewusster gemacht. Da einige Aufgaben im Alltag oft Überwindung kosteten.
Das wars von mir.
Ich hoffe, mein Blog hat euch gefallen.
Macht es gut!
Eure Viola 🇩🇪❤️🇪🇸
































Diese Bilder haben wir am Mittwoch mit den Kindern gestaltet.



















Das ist der Raum, in dem ich arbeite.







Am Freitag nach der letzten Stunde haben wir ein Zertifikat bekommen und ein Zeugnis.